Die BI Stadtklima setzt sich für eine nachhaltige, klimaneutrale Stadtentwicklung ein.
Unsere Ziele finden Sie hier

06.2026 

Hitze-Check: Himmelsgarten

Am 26.06.2026 wurden in Schwäbisch Gmünd Temperaturen von bis zu 36 °C sowie ein UV-Index von 6 (Hoch) erreicht.

Auf dem Spielplatz im Himmelsgarten sind die Kinder tagsüber weitgehend der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Derzeit wird lediglich ein kleiner Teil der Fläche durch ein Sonnensegel beschattet. Da sich die Kinder überwiegend im Bereich der Wasserrutsche bzw. des Wasserspielplatzes aufhalten, fordert die BI Stadtklima die Einrichtung eines wirksamen Sonnenschutzes für diesen Bereich im Himmelsgarten, beispielsweise durch ein zusätzliches Sonnensegel oder eine geeignete Begrünung.

Beschattete Flächen weisen deutlich niedrigere Oberflächentemperaturen auf. Messungen zeigen Temperaturunterschiede von bis zu 20 °C zwischen beschatteten und unbeschatteten Bereichen. Ein zusätzlicher Sonnenschutz würde daher wesentlich zur Verbesserung des Aufenthaltskomforts sowie zum Schutz der Kinder vor Hitze und UV-Strahlung beitragen.

06.2026 

Fehrle-Unterführung
Die BI Stadtklima und die Initiative Fehrle-Unterführung starten zwei Erhebungen zur Verkehrssicherheit der von der Stadt vorgeschlagenen Alternativroute.

Quelle: Stadt Schwäbisch Gmünd
  • Umfrage
    Halten Sie die von der Stadt ausgewiesene Alternativroute durch die Taubental-Unterführung für Fußgänger, Radfahrende, Kinder sowie Menschen mit Beeinträchtigungen für sicher?
    zur Umfrage
  • Rückmeldung
    Haben Sie auf der Strecke von der Taubental-Unterführung bis zum Bahnhofsboulevard gefährliche oder kritische Verkehrssituationen erlebt?
    zur Rückmeldung

05. / 06.2026 

Petition „Fehrle-Unterführung erhalten“ wurde am 28.05.25 gestartet.

QR Code zur Petition
  1. Die Stadt Schwäbisch Gmünd wird gebeten, in Abstimmung mit der Deutschen Bahn alle Möglichkeiten zum Erhalt der Unterführung zu prüfen.
  2. Insbesondere soll ein detaillierter Kostenvoranschlag für die Sanierung der Fehrle-Unterführung erstellt werden.
  3. Aus dem Kostenvoranschlag soll hervorgehen, mit welchen finanziellen Belastungen die Stadt Schwäbisch Gmünd sowie die Deutsche Bahn jeweils rechnen müssen.
  4. Für sichere und direkte Anbindung der nördlichen Stadtteile an die Innenstadt sowie für eine klare Trennung von Fuß- und Radverbindung vom Autoverkehr.
Die Petition ist eine gemeinsame Aktion der Bürgerinitiative Stadtklima und der „Initiative Fehrle-Unterführung“.
Über 90 Einzelhändler in Schwäbisch Gmünd und Mutlangen unterstützen die Aktion (Stand 23.06.26).

05./06.2026 

Finanzierung Fehrle-Unterführung: Welche Förderprogramme könnten für die Stadt potenziell infrage kommen?

Am 18. Mai hat die Deutsche Bahn mit den Arbeiten in der Fehrle-Unterführung begonnen.

Die BI Stadtklima stellt sich die Frage, weshalb die Stadtverwaltung, die sich bereits seit 2019 mit der Deutschen Bahn im Austausch befindet, die geplante Schließung der Fehrle-Unterführung der Öffentlichkeit so lange nicht transparent kommuniziert hat. Kritisiert wird insbesondere, dass die Bürgerschaft nicht frühzeitig in den Diskussions- und Entscheidungsprozess einbezogen wurde. Ein belastbarer Kostenvoranschlag für die Sanierung der Fehrle-Unterführung wurde bisher nicht erstellt. Dies hätte und würde wesentlich zu einer sachlicheren und fundierteren Diskussion beitragen können.

In der BI-Stellungnahme 19 wird dargestellt, welche Förderprogramme für die Stadt potenziell infrage kommen könnten.

BI Stellungnahme 19: Finanzierung der Fehrle-Unterführung

05.2026 

Fehrle-Unterführung: Sanierung Unterführung Vogelhofstraße

Quelle: M. Stütz, 2026
Im Zusammenhang mit der Schließung der Fehrle-Unterführung stellt sich die Bürgerinitiative Stadtklima die Frage, weshalb bei der Sanierung der Unterführung in der Vogelhofstraße die Straße problemlos tiefergelegt werden konnte, während die Tieferlegung des Gehwegs bei der Fehrle-Unterführung offenbar äußerst problematisch und kostenintensiv ist. Die Bürgerinitiative Stadtklima sowie die Initiative „Fehrle-Unterführung“ fordern u. a., dass ein detaillierter Kostenvoranschlag für die Sanierung der Fehrle-Unterführung erstellt wird. Weitere Details hierzu finden Sie in der BI Stellungnahme 18: Sanierung der Unterführung in der Vogelhofstraße

04.2026 

Fehrle-Bahnunterführung: BI-Stellungnahme zur Presseerklärung der Stadt Schwäbisch Gmünd vom 31. März 2026

Die BI Stellungnahme   wurde am 21.04.26 und 27.04.2016  aktualisiert (Seite: 3, 9, 10: Ist der Gehweg barrierefrei? – Seite 12 Hochwasser).
Quelle: Stadt Schwäbisch Gmünd

In der Presseerklärung der Stadt Schwäbisch Gmünd wird nochmals auf die dauerhafte Sperrung der Fußgängerunterführung hingewiesen. Als Alternative wird die Unterführung der Taubentalstraße aufgeführt.

„Schwäbisch Gmünd (sv/DB). Die Deutsche Bahn (DB) verstärkt die Eisenbahnbrücke über dem Fußweg am Fehrle-Parkhaus mit Stahlelementen für einen sicheren und zuverlässigen Bahnverkehr in Schwäbisch Gmünd. Die Baumaßnahme führt zur dauerhaften Sperrung der Fußgängerunterführung.

Als Alternative steht die nahe gelegene Unterführung der Taubentalstraße zur Verfügung.“
Quelle: https://t1p.de/kgkm1

In der BI Stellungnahme wird geprüft, ob die von der Stadt vorgeschlagene Alternativroute als sicher eingestuft werden kann.

Abschließend wird aufgezeigt, dass es derzeit keine sichere Anbindung der nördlichen Stadtteile in die Innenstadt gibt.

Mit der Schließung der Fehrle-Unterführung wird daher das zentrale Problem einer sicheren Anbindung des nördlichen Stadtgebiets insbesondere für Fußgängerinnen und Fußgänger, Kinder, Radfahrende, ältere Menschen sowie Menschen mit Beeinträchtigungen an die Innenstadt weiter verschärft.

Die dauerhafte Sperrung der Fußgängerunterführung am Fehrle-Parkhaus – eine direkte, etablierte und vergleichsweise sichere Querungsmöglichkeit – stellt damit einen erheblichen Eingriff in die bestehende Wegebeziehung zwischen dem nördlichen Stadtgebiet und der Innenstadt dar. Mit deren Wegfall entsteht keine gleichwertige Alternative, sondern eine Verschlechterung der Erreichbarkeit. 

Die BI Stadtklima fordert, kurzfristig geeignete Maßnahmen zu prüfen und umzusetzen, die eine sichere, direkte und barrierefreie Verbindung für den Fuß- und Radverkehr gewährleisten. Langfristig ist eine tragfähige infrastrukturelle Lösung anzustreben, die den Wegfall der bisherigen Unterführung funktional vollständig kompensiert und eine sichere sowie attraktive Anbindung des nördlichen Stadtteile an die Innenstadt gewährleistet.

Die Verkehrsschau der Stadt zur Identifikation möglicher Gefahrenstellen fand am Mo 27.04.2026 statt.

BI Stellungnahme 17 Fehrle Unterführung Stellungnahme Presseerklärung

03.2026 

Fehrle-Bahnunterführung

Quelle: M. Stütz, 2026

Die stark frequentierte Verbindungsachse „Fehrle-Bahnunterführung“ zur Innenstadt soll ersatzlos gekappt werden. Die Deutsche Bahn plant, die Fußgängerunterführung abzubrechen und zu verfüllen. Für die Schwäbisch Gmünd hat offenbar allein die „durchgängige Eisenbahnverbindung Priorität“ (OB Richard Arnold) – nicht jedoch das Anliegen der Anwohner, die sich für den Erhalt dieser wichtigen Verbindung einsetzen.

Die BI Stadtklima fordert daher Herrn Oberbürgermeister Richard Arnold auf, sich für ein nachhaltiges Konzept zugunsten von Fußgänger/-innen und Radfahrer/-innen und sich bei der Bahn für den Erhalt der Fehrle-Bahnunterführung einzusetzen, da der Weg über die Taubentalunterführung aufgrund der hohen Verkehrsbelastung nicht ausreichend sicher ist.

BI Stellungnahme 16 Fehrle-Bahnunterführung

Pressemitteilung der Stadt Schwäbisch Gmünd vom 31.03.2026

11.2025

Buddha Ksitigarbha blickt vom Zeiselberg über Gmünd.

Quelle: M. Stütz, 2025

Religion: Ein Hauch von Ostasien auf dem Zeiselberg: Eine neue, 3,5 Meter hohe Buddha-Statue ist seit Sonntag das neueste Wahrzeichen von Schwäbisch Gmünd.
Bei der feierlichen Weihe mit Gästen aus Frankreich und Nordamerika unterstrich OB Richard Arnold die Bedeutung dieses Projekts für das Zusammenleben in der Stadt.“ (Quelle: RZ 22.09.2025, Seite 17)

Nach Recherche der BI wurde der Gemeinderat erst wenige Tage vor der Aufstellung der Statue
über das Vorhaben der Stadtverwaltung informiert, die Öffentlichkeit erst nachträglich über die Artikel in der
lokalen Presse.

Die Aufstellung einer 3,5 m hohen Statue auf öffentlichem Grund ist keine bloße Verwaltungsmaßnahme, sondern betrifft:

  • öffentliches Eigentum / Nutzung öffentlicher Fläche,
  • Gestaltung des Stadtbildes,
  • kulturelle und ggf. weltanschauliche Aspekte,
  • Präzedenzwirkung für künftige Projekte.

Nach der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg (GemO BW) liegt die Entscheidungskompetenz für Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung grundsätzlich beim Gemeinderat.

  • Wann und in welchem Umfang wurde der Gemeinderat in den Entscheidungsprozess mit eingebunden, oder erfolgte die  Entscheidung, die Buddha-Statue aufzustellen, allein durch die Stadtverwaltung?
  • Welche Kosten sind mit dem Aufstellen der Statue verbunden (einmalige Kosten: Transport, bauliche Maßnahmen, Aufstellen der Statue; laufende Kosten für die Pflege)?  
  • Wer trägt diese Kosten?

Es gibt weder im Bürgerinformationssystem https://bi.schwaebisch-gmuend.de noch in der lokalen Presse (Gmünder Tagespost, Rems-Zeitung) hierzu weitere Informationen. Daher hat sich die BI Stadtklima an die Stadtverwaltung mit der Bitte um Klärung des Sachverhalts gewandt.
Die Statue selbst wurde von der buddhistischen Gemeinschaft in China sowie von hier lebenden Chinesinnen und Chinesen gestiftet“  (Quelle: RZ, 22.09.2025, Seite 17)

07.2025

BI Stellungnahme 11: Deutsche Umwelthilfe Hitze-Check 2.0

Auswertung Oberer / Unterer Marktplatz / Himmelsgarten

Sessel, Oberer Marktplatz
M. Stütz, Juni 2025

Die BI Stadtklima fordert die Stadtverwaltung auf, vulnerablere Personengruppen (z. B: ältere Menschen, Kinder) besser vor den Auswirkungen der Hitze und UV-Strahlung zu schützen; die Ozon-Werte der Luft liegen derzeit deutlich unter dem Grenzwert von 120 μg/m³.

Da es für öffentliche Kinderspielplätze in Deutschland keine spezifischen gesetzlichen Vorgaben zum Hitzeschutz gibt, sollte die Stadtverwaltung Kriterien für klimaresiliente Kinderspielplätze ausarbeiten und die Kinderspielplätze im Stadtgebiet entsprechend anpassen. Speziell sollten für den beliebten Spielplatz Himmelsgarten zeitnah weitere Sonnensegel beschafft werden sowie die Empfehlungen in der Präsentation „Grüne Urbanität – Leitlinien zur nachhaltigen Freiraumentwicklung“ für die Begrünung des Marktplatzes umgesetzt werden.

Des Weiteren sollte geprüft werden, ob von den „orangen Sesseln“ im Hochsommer eine Verletzungsgefahr aufgrund der hohen Oberflächentemperaturen ausgeht, um dann ggf. entsprechend Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung einzuleiten.

BI Stellungnahme 11 Hitze-Check Auswertung

07.2025

Ärgernis der Woche: Stolperfalle Kopfsteinplaster

Unterer Marktplatz
M. Stütz, 2025

Unterer Marktplatz: Viele Steine im Bereich der Bushaltestelle sind lose und es haben sich dadurch Setzungen im Belag gebildet. Für Fußgänger, Radfahrer und Menschen mit Rollatoren oder Rollstühlen können diese Stellen gefährlich werden.

06./07.2025

Was gibt es Neues von den Gradierwerken im Remspark?

Nach Beseitigung der Baumängel sollen die Gradierwerke Anfang Juli wieder in Betrieb genommen werden.
Seit dem 2. Juli sind beide Gradierwerke wieder in Betrieb.

Gradierwerken im Remspark
Quelle: M. Stütz. 2025

Eine Investition von über 120.000 € liegt seit Jahresbeginn brach. Die Fliesen bröckeln ab.

Die BI Stadtklima fragt bei der Stadt nach.
Am 24.06.2025 erhielt die BI Stadtklima von der Pressestelle der Stadt folgende Antwort:

„Bei den Gradierwerken handeln es sich um einen Gewährleistungsfall. Die beobachteten Mängel sind auf eine fehlerhafte Bauausführung zurückzuführen und zeigen sich durch Abplatzungen der Fliesen. Die Mängel werden Anfang Juli durch die Baufirma beseitigt und kann nach Abschluss der Reparaturarbeiten wieder in Betrieb genommen werden.“

06.2025

BI Stellungnahme 10: Hitze-Check 2.0 der Deutschen Umwelthilfe

Hitze-Check 2.0
Quelle: Deutsche Umwelthilfe, 2025

Die Deutsche Umwelthilfe führte 2025 in 190 Städten mit über 50.000 Einwohnern einen Hitze-Check durch, über den sogenannte „Hitzebetroffenheitsindex“ (HBI) ermittelt wurde. Dieser soll zeigen, wo die Menschen wie stark von Hitze betroffen sind.
Grundsätzlich ist es erfreulich, dass die Stadt Schwäbisch Gmünd im Hitze-Checks 2.0 der Deutschen Umwelthilfe gut abgeschnitten hat. Sind damit alle „Hitze-Sorgen“ der Stadt vom Tisch?
Die BI Stadtklima hat sich daher das Ergebnis genauer angeschaut.
Im ersten Teil wird auf die Erhebungsmethode, die im Hitze-Check eingesetzt wurde, eingegangen. Im zweiten Teil wird das Ergebnis für die Stadt Schwäbisch Gmünd genauer betrachtet.

BI Stellungnahme 10 Hitze-Check

26.09. / 28.11.2024 / 29.01.2025

BI Stadtklima Stellungnahme 7: Baugebiet „Margaritenhöhe“

Zufahrtsstraße zum Baugebiet
Quelle: M. Stütz, 2024

Was ist geplant? Mit welchen klimatischen Auswirkungen ist ggf. zu rechnen? Mit diesen Fragen sowie einer ausführliche Recherche zum Wohnungsbedarf der Stadt bzw. zur ersten Verkehrsprognose für das Baugebiet und die angrenzenden Wohngebiet setzt sich die Stellungnahme der BI Stadtklima auseinander.

BI Stellungnahme 7 Bauvorhaben Margaritenhöhe
(1. Aktualisierung 28.11.24; 2. Aktualisierung 29.01.25)

In der Anlage finden Sie folgende Zusatzinformationen:
– Bestandsverkehr im Einzugsgebiet „Margaritenhöhe“
– Geschätzte Verkehrsprognose für das Wohnquartier „Margaritenhöhe“
– Das Bauvorhaben „Margaritenhöhe“ in der Presse

BI Stellungnahme 7 Bauvorhaben Margaritenhöhe Anlage (Stand: 01.25)

BI Recherche Flächennutzungsplan Schapplachhalde

Anwohnerinitiative Margaritenhöhe